Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gehören zu den essenziellen Bestandteilen der Ernährung von Hunden und Katzen. Sie sind unter anderem an der Funktion von Zellmembranen, der Hautbarriere und verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt. Da Hunde und Katzen diese Fettsäuren nicht ausreichend selbst bilden können, müssen sie über das Futter aufgenommen werden [1,2].
Entscheidend ist dabei nicht nur die Gesamtmenge an Fett im Futter, sondern vor allem die Zusammensetzung der Fettsäuren. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren erfüllen beide wichtige Aufgaben, wirken im Körper jedoch teilweise unterschiedlich. Ein dauerhaftes Ungleichgewicht mit sehr hohen Omega-6-Anteilen und wenig Omega-3 kann entzündliche Prozesse begünstigen, wobei die Wirkung immer vom gesamten Gesundheitszustand, der Futterzusammensetzung und der tatsächlichen Aufnahmemenge abhängt [1,4].
Viele Hunde- und Katzenfutter enthalten bereits reichlich Omega-6-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen oder tierischen Fetten. Deutlich seltener sind jedoch ausreichende Mengen biologisch wirksamer Omega-3-Quellen enthalten. Dadurch kann ein unausgewogenes Fettsäureprofil entstehen, obwohl der Fettgehalt auf den ersten Blick hochwertig wirkt. Für Tierhalter lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Fettanteil, sondern gezielt auf die verwendeten Fettquellen und möglichst konkrete Angaben zu EPA und DHA zu achten.
Was sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren überhaupt?
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind für Hunde und Katzen essenziell, weil der Körper sie nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann und sie deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen [1]. Beide Fettsäuregruppen übernehmen wichtige Aufgaben im Organismus, unterscheiden sich jedoch in ihrer biologischen Wirkung.
Zu den wichtigsten Omega-6-Fettsäuren zählt die Linolsäure. Sie unterstützt unter anderem die Hautbarriere, das Wachstum und die normale Zellfunktion. Ein Mangel kann sich bei Hunden und Katzen beispielsweise durch trockene Haut oder stumpfes Fell bemerkbar machen. Omega-6-Fettsäuren sind in vielen Futtermitteln reichlich vorhanden, da pflanzliche Öle wie Sonnenblumen- oder Maisöl hohe Mengen davon enthalten.
Omega-3-Fettsäuren erfüllen andere Funktionen. Besonders die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA spielen eine wichtige Rolle bei der Regulation von Entzündungsprozessen sowie für Gehirn-, Augen- und Herzfunktion [2,3]. Sie kommen vor allem in Fischöl, Krillöl oder bestimmten Algenölen vor.
Pflanzliche Omega-3-Quellen wie Leinöl liefern hauptsächlich Alpha-Linolensäure (ALA). Hunde und Katzen können ALA jedoch nur begrenzt in die biologisch aktiven Formen EPA und DHA umwandeln [1,3]. Deshalb gelten marine Omega-3-Quellen in vielen Fällen als deutlich wirksamer, wenn gezielt EPA und DHA aufgenommen werden sollen.
Warum das Verhältnis wichtiger ist als einzelne Werte
Bei der Bewertung von Hunde- und Katzenfutter reicht es nicht aus, nur auf die Menge einzelner Fettsäuren zu achten. Entscheidend ist vor allem das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Beide Fettsäuregruppen nutzen ähnliche Stoffwechselwege und beeinflussen dadurch gemeinsam verschiedene Prozesse im Körper [1].
Omega-6-Fettsäuren sind wichtig und notwendig, etwa für Haut, Fell und normale Zellfunktionen. Problematisch wird es jedoch, wenn der Anteil dauerhaft sehr hoch ist und gleichzeitig nur wenig Omega-3 aufgenommen wird. Ein dauerhaft stark unausgeglichenes Verhältnis mit sehr hohen Omega-6-Anteilen kann entzündliche Prozesse begünstigen, wobei die individuelle Wirkung auch von Gesamtfettaufnahme, Gesundheitszustand und weiteren Nährstoffen abhängt [1,4].
Viele moderne Fertigfutter enthalten hohe Mengen Omega-6-Fettsäuren, weil häufig pflanzliche Öle oder bestimmte tierische Fette eingesetzt werden. Gleichzeitig fehlen oft relevante Mengen an EPA und DHA aus Fischöl, Krillöl, Algenöl oder anderen marinen Quellen. Dadurch entstehen teilweise sehr hohe Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnisse.
Für viele Hunde und Katzen werden Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnisse von etwa 5:1 bis 10:1 häufig als sinnvoll angesehen. Der optimale Bereich kann jedoch je nach Gesundheitszustand, Lebensphase, Futterzusammensetzung und tierärztlicher Empfehlung variieren. Besonders bei Tieren mit Hautproblemen, allergischen Beschwerden oder Gelenkerkrankungen kann ein höherer Anteil an Omega-3-Fettsäuren unterstützend hilfreich sein [4,5].
Ein gutes Fettsäureprofil bedeutet deshalb nicht automatisch möglichst viel Fett oder möglichst hohe Einzelwerte. Erst das ausgewogene Zusammenspiel von Omega-3 und Omega-6 entscheidet darüber, wie sinnvoll ein Futter aus ernährungsphysiologischer Sicht tatsächlich ist.
| Worauf achten? | Warum es wichtig ist |
|---|---|
| Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis | Hilft einzuschätzen, ob das Fettsäureprofil sehr omega-6-lastig ist. |
| EPA und DHA | Diese langkettigen Omega-3-Fettsäuren sind biologisch besonders relevant. |
| Fettquelle | Fischöl, Krillöl oder Algenöl liefern andere Omega-3-Formen als Leinöl. |
| Gesamtfettgehalt | Zeigt nur die Fettmenge, nicht die Qualität oder das Verhältnis der Fettsäuren. |
| Tägliche Futtermenge | Bestimmt, wie viele Fettsäuren tatsächlich aufgenommen werden. |
Welche Omega-3-Quellen wirklich sinnvoll sind
Nicht jede Omega-3-Quelle liefert die gleichen gesundheitlich relevanten Fettsäuren. Entscheidend ist vor allem, ob ein Futtermittel die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA enthält. Diese gelten bei Hunden und Katzen als besonders biologisch wirksam [3].
Fischöl gehört deshalb zu den wichtigsten Omega-3-Quellen in hochwertigem Hunde- und Katzenfutter. Es liefert EPA und DHA direkt in verwertbarer Form und wird häufig eingesetzt, um das Fettsäureprofil gezielt zu verbessern [3]. Auch Krillöl kann den Omega-3-Index bei Hunden effektiv erhöhen. Studien zeigen teilweise sogar eine effizientere Anreicherung von EPA und DHA im Vergleich zu Leinöl [3].
Algenöl kann ebenfalls eine sinnvolle Quelle für langkettige Omega-3-Fettsäuren sein, insbesondere wenn eine marine, aber nicht fischbasierte Quelle gewünscht ist. Entscheidend bleibt auch hier, ob konkrete Mengen an EPA und DHA angegeben werden.
Anders sieht es bei pflanzlichen Quellen wie Leinöl oder Leinsamen aus. Sie enthalten überwiegend Alpha-Linolensäure (ALA). Hunde können ALA zwar teilweise in EPA und DHA umwandeln, die Umwandlungsrate bleibt jedoch begrenzt [1,3]. Bei Katzen ist diese Fähigkeit noch stärker eingeschränkt, da ihr Stoffwechsel deutlich weniger effizient bei der Umwandlung pflanzlicher Omega-3-Fettsäuren arbeitet.
Für Tierhalter bedeutet das: Allgemeine Aussagen wie „mit Omega-3“ sagen wenig über die tatsächliche Qualität der Fettsäuren aus. Wichtiger sind konkrete Angaben zu EPA- und DHA-Gehalten sowie zur verwendeten Fettquelle. Nur so lässt sich einschätzen, ob ein Futter relevante Mengen biologisch aktiver Omega-3-Fettsäuren liefert.
Auswirkungen auf Haut, Fell und Entzündungen
Die Versorgung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren wirkt sich bei Hunden und Katzen direkt auf Haut und Fell aus. Studien zeigen, dass eine angepasste Fettsäureversorgung die Fellqualität verbessern und den Hautzustand positiv beeinflussen kann [6,7,8]. Beobachtet wurden unter anderem glänzenderes Fell, weniger trockene Haut und eine bessere allgemeine Hautbarriere.
Besonders Hunde mit trockener Haut, Schuppen oder stumpfem Fell profitieren häufig von einer ausgewogeneren Versorgung mit essenziellen Fettsäuren. Haut und Fell reagieren oft empfindlich auf ein unausgeglichenes Fettsäureprofil, da Fettsäuren wichtige Bestandteile der Hautbarriere und der Zellmembranen sind. Fehlen bestimmte Fettsäuren oder ist das Verhältnis ungünstig, können Hautprobleme deutlicher sichtbar werden.
Vor allem Omega-3-Fettsäuren wie EPA und DHA werden mit positiven Effekten auf entzündliche Prozesse in Verbindung gebracht [4]. Das spielt insbesondere bei chronischen Erkrankungen eine Rolle. Studien beschreiben mögliche unterstützende Effekte bei Arthrose, entzündlichen Hauterkrankungen und anderen chronischen Beschwerden [4,5].
Auch bei atopischer Dermatitis, einer häufigen allergischen Hauterkrankung beim Hund, können mehrfach ungesättigte Fettsäuren therapeutisch unterstützend wirken [5]. Dabei geht es nicht um eine Heilung, sondern um die mögliche Verringerung entzündlicher Reaktionen und eine Unterstützung der Hautfunktion.
Trotz dieser positiven Effekte ersetzen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Sie können jedoch ein sinnvoller Bestandteil eines ganzheitlichen Ernährungskonzepts sein und bestehende Therapien bei Haut- oder Gelenkproblemen ergänzen.
Wie man gute Werte auf dem Futtermittel erkennt
Beim Vergleich von Hunde- oder Katzenfutter reicht es nicht aus, nur auf den Gesamtfettgehalt zu achten. Entscheidend ist, welche Fettsäuren enthalten sind und ob Hersteller konkrete Angaben zu Omega-3- und Omega-6-Werten machen. Hochwertige Produkte nennen idealerweise zusätzlich die Mengen an EPA und DHA, da diese langkettigen Omega-3-Fettsäuren biologisch besonders relevant sind. Allgemeine Aussagen wie „mit Omega-3“ sagen dagegen wenig über die tatsächliche Qualität aus, da häufig weder die Quelle noch die Mengen an EPA und DHA angegeben werden [1].
Ein wichtiger Hinweis ergibt sich aus der Zutatenliste. Fischöl, Lachsöl, Krillöl oder Algenöl sprechen meist für einen höheren Anteil direkt verfügbarer Omega-3-Fettsäuren. Pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl oder Sojaöl liefern dagegen überwiegend Omega-6-Fettsäuren. Leinsamenöl enthält zwar Omega-3 in Form von ALA, dieses wird bei Hunden und besonders bei Katzen jedoch nur begrenzt in EPA und DHA umgewandelt [1,3].
Viele Standardfutter weisen ein deutlich omega-6-lastiges Fettsäuremuster auf. Ein moderateres Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3 gilt deshalb häufig als sinnvoller als extrem hohe Omega-6-Werte. Analysen verschiedener Heimtierfutter zeigen, dass sich die Fettsäureprofile je nach verwendeten Rohstoffen stark unterscheiden können [1,9].
Auch bei selbst gekochten Rationen spielt die Fettquelle eine große Rolle. Öle sollten möglichst frisch gelagert und vor Licht, Wärme und Sauerstoff geschützt werden, da empfindliche Fettsäuren oxidieren können. Untersuchungen zu Speiseölen für Heimtierdiäten zeigen, dass Lagerbedingungen die Stabilität und Qualität der Fettsäuren deutlich beeinflussen [10].
Für Tierhalter lohnt es sich deshalb, Deklarationen genau zu vergleichen. Bei Hunde- und Katzenfutter helfen vor allem konkrete Angaben zu Fettquellen, Zusammensetzung, Nährwerten und verwendeten Ölen. Unsere Übersichten zu Trockenfutter für Hunde, Nassfutter für Hunde, Trockenfutter für Katzen und Nassfutter für Katzen können dabei helfen, Zutaten und Nährwerte strukturierter einzuordnen.
Wie Futterrat Fettquellen, Nährwerte und Zutaten in die Gesamtbewertung einordnet, erklären wir in unseren Hundefutter-Bewertungen und Katzenfutter-Bewertungen.
Warum auch die tägliche Futtermenge zählt
Der Gehalt an Omega-3 und Omega-6 auf dem Etikett ist nur ein Teil der Bewertung. Entscheidend ist auch, wie viel Futter ein Tier täglich frisst. Ein Futter mit guten Fettsäurewerten kann bei sehr kleiner Tagesration weniger relevante Fettsäuren liefern als erwartet. Umgekehrt kann ein fettreiches Futter bei hoher Tagesmenge deutlich mehr Fett und Energie zuführen, als sinnvoll wäre.
Zur groben Orientierung können die Rechner helfen, wie viel Futter ein Hund pro Tag benötigt und wie viel Futter eine Katze pro Tag benötigt. Bei medizinisch begründeter Omega-3-Ergänzung, Hautproblemen, Gelenkerkrankungen oder bestehenden Erkrankungen sollte die Dosierung jedoch tierärztlich abgestimmt werden.
Typische Fehler bei Omega-Fettsäuren im Tierfutter
Ein häufiger Irrtum besteht darin, einen hohen Fettgehalt automatisch mit hoher Qualität gleichzusetzen. Tatsächlich sagt der Gesamtfettanteil wenig darüber aus, welche Fettsäuren enthalten sind und ob das Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3 sinnvoll ist. Ein Futter kann viel Fett enthalten und dennoch überwiegend omega-6-lastig sein [1].
Auch Werbeaussagen auf Verpackungen führen oft zu Missverständnissen. Begriffe wie „mit Omega-3“ oder „reich an wertvollen Ölen“ wirken positiv, liefern aber häufig keine konkreten Informationen über die tatsächlichen Mengen an EPA und DHA. Gerade diese langkettigen Omega-3-Fettsäuren gelten jedoch als physiologisch besonders relevant [3].
Pflanzliche Omega-3-Quellen werden ebenfalls oft überschätzt. Leinsamenöl oder andere pflanzliche Öle enthalten vor allem ALA. Hunde können ALA nur begrenzt in EPA und DHA umwandeln, bei Katzen ist diese Fähigkeit noch stärker eingeschränkt. Dadurch liefern Fischöl, Krillöl oder Algenöl meist biologisch wirksamere Omega-3-Fettsäuren als rein pflanzliche Quellen [1,3].
Ein weiteres Problem ist ein dauerhaft sehr hohes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3. Moderne Fertigfutter enthalten häufig größere Mengen pflanzlicher Öle mit viel Omega-6. Fehlt ein ausreichender Ausgleich durch Omega-3-Fettsäuren, kann dies ein ungünstiges Fettsäureprofil begünstigen [1].
Oft unterschätzt wird außerdem die Lagerung von Ölen. Fettsäuren reagieren empfindlich auf Licht, Wärme und Sauerstoff. Untersuchungen zeigen, dass Öle bei falscher Lagerung oxidieren und dadurch an Qualität verlieren können. Besonders bei selbst zubereiteten Rationen sollten Öle deshalb kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert werden [10].
Fazit: Nicht das Fett allein zählt, sondern das Fettsäureprofil
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind für Hunde und Katzen wichtig, sollten aber nicht isoliert betrachtet werden. Ein hoher Fettgehalt oder eine Werbeaussage wie „mit Omega-3“ sagt noch wenig darüber aus, ob ein Futter ein sinnvolles Fettsäureprofil liefert.
Entscheidend sind vor allem die verwendeten Fettquellen, das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 und konkrete Angaben zu EPA und DHA. Marine Quellen wie Fischöl, Krillöl oder Algenöl liefern biologisch wirksame Omega-3-Fettsäuren direkter als pflanzliche ALA-Quellen wie Leinöl [1,3].
Für gesunde Tiere kann ein ausgewogenes Fettsäureprofil Haut, Fell und allgemeine Stoffwechselfunktionen unterstützen. Bei Hautproblemen, Allergien, Gelenkerkrankungen oder chronischen Beschwerden können Omega-3-Fettsäuren zusätzlich hilfreich sein, ersetzen aber keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung [4,5].
Tierhalter sollten deshalb nicht nur auf Fettgehalt und Werbeaussagen achten, sondern Deklaration, Fettquellen, Tagesmenge und Gesundheitszustand gemeinsam bewerten.
Quellen
- Scarlett Burron, Taylor Richards, Giovane Krebs, et al. The balance of n-6 and n-3 fatty acids in canine, feline, and equine nutrition: exploring sources and the significance of alpha-linolenic acid. Journal of Animal Science. 2024. doi:10.1093/jas/skae143
- Haneet Kaur, Ankita Singla, Snehdeep Singh, Sandip Shilwant, Ravneet Kaur. Role of Omega-3 Fatty Acids in Canine Health: A Review. International Journal of Current Microbiology and Applied Sciences. 2020. doi:10.20546/ijcmas.2020.903.259
- Hanna Lindqvist, Tonje Dominguez, Ragnhild Dragøy, Yunpeng Ding, Lena Burri. Comparison of Fish, Krill and Flaxseed as Omega-3 Sources to Increase the Omega-3 Index in Dogs. Veterinary Sciences. 2023. doi:10.3390/vetsci10020162
- Thiago Henrique Annibale Vendramini, Pedro Henrique Marchi, Rodrigo Fernando Gomes Olivindo, et al. Exploring the efficacy and optimal dosages of omega-3 supplementation for companion animals. Nutrition Research Reviews. 2025. doi:10.1017/S0954422425100115
- Julia Schümann, Shereen Basiouni, Thomas P. Guck, Herbert Fuhrmann. Treating canine atopic dermatitis with unsaturated fatty acids: the role of mast cells and potential mechanisms of action. Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition. 2014. doi:10.1111/jpn.12181
- Christine A. Rees, J. E. Bauer, William J. Burkholder, Robert A. Kennis, Brent L. Dunbar, C. E. Bigley. Effects of dietary flax seed and sunflower seed supplementation on normal canine serum polyunsaturated fatty acids and skin and hair coat condition scores. Veterinary Dermatology. 2001. doi:10.1046/j.1365-3164.2001.00234.x
- Naomi A. Kirby. Effect of dietary polyunsaturated fatty acids and related nutrients on sebum lipids, and skin and hair coat condition in canines. OakTrust, Texas A&M University Libraries. 2005. https://hdl.handle.net/1969.1/1385
- Shaleah L. Hester. Effect of dietary polyunsaturated fatty acid and related nutrients on plasma lipids, and skin and hair coat condition in canines. OakTrust, Texas A&M University Libraries. 2004. https://hdl.handle.net/1969.1/1095
- Rishav Kumar, Meena Goswami, Vikas Pathak. Gas Chromatography Based Analysis of Fatty Acid Profiles in Poultry Byproduct-Based Pet Foods: Implications for Nutritional Quality and Health Optimization. Asian Journal of Research in Biochemistry. 2024. doi:10.9734/ajrb/2024/v14i4289
- Jennifer A. Larsen, Jonathan Stockman, Xueqi Li, Selina C. Wang. Fatty Acid Analysis and Stability of Selected Edible Oils Used in Homemade Pet Diets. Journal of Veterinary Internal Medicine. 2025. doi:10.1111/jvim.70119

Schreibe einen Kommentar