Viele Katzenfutter-Hersteller werben auffällig mit Angaben wie „70 % Fleisch“ oder „hoher Fleischanteil“. Für viele Katzenhalter klingt das automatisch nach hoher Qualität. Tatsächlich sagen solche Prozentwerte allein jedoch wenig darüber aus, wie hochwertig ein Futter wirklich ist. Entscheidend ist nicht nur die Menge tierischer Bestandteile, sondern auch deren Herkunft, Verarbeitung und biologische Wertigkeit.
Katzen sind obligate Karnivoren und auf tierische Aminosäuren angewiesen, um ihren Nährstoffbedarf zuverlässig zu decken [1,2]. Bestimmte Aminosäuren wie Taurin müssen dauerhaft über tierische Zutaten aufgenommen werden. Gleichzeitig kann ein hoher deklarierter Fleischanteil trotzdem mit einer schwankenden Proteinqualität verbunden sein, etwa wenn überwiegend stark wasserhaltige Rohstoffe oder schwer verwertbare Bestandteile eingesetzt werden.
Hinzu kommt, dass Verpackungen unterschiedliche Angaben verwenden: Manche Hersteller deklarieren Frischfleischanteile, andere beziehen sich auf Trockenmasse oder fassen verschiedene tierische Nebenerzeugnisse zusammen. Dadurch lassen sich Produkte auf den ersten Blick oft nur schwer vergleichen.
Wie sich Nährstoffwerte auf Trockenmassebasis sinnvoll vergleichen lassen, erklären wir ausführlich im Beitrag über Trockensubstanz bei Hunde- und Katzenfutter.
Dieser Artikel zeigt deshalb Schritt für Schritt, worauf Katzenhalter bei Zutatenlisten und analytischen Bestandteilen achten sollten. Statt sich ausschließlich am Fleischanteil zu orientieren, lohnt sich eine kombinierte Bewertung aus Proteinqualität, Verdaulichkeit und transparenter Deklaration.
Warum Katzen biologisch auf tierisches Protein angewiesen sind
Katzen unterscheiden sich ernährungsphysiologisch deutlich von Hunden und Menschen. Sie gelten als obligate Karnivoren, weil ihr Stoffwechsel auf die regelmäßige Aufnahme tierischer Nährstoffe spezialisiert ist [1]. In freier Wildbahn decken Katzen ihren Energie- und Nährstoffbedarf überwiegend über Beutetiere wie kleine Säugetiere oder Vögel. Diese liefern nicht nur Protein, sondern auch genau die Aminosäuren, Fettsäuren und Mikronährstoffe, an die sich der feline Stoffwechsel evolutionär angepasst hat [1,3].
Besonders wichtig sind essenzielle Aminosäuren wie Taurin und Arginin. Katzen können diese Stoffe nur begrenzt selbst bilden und müssen sie deshalb ausreichend über die Nahrung aufnehmen [2,4]. Ein langfristiger Mangel kann gesundheitliche Folgen haben, da Aminosäuren unter anderem für Herzfunktion, Immunsystem, Stoffwechsel und Gewebeerhalt benötigt werden.
Tierische Zutaten besitzen dabei meist ein Aminosäurenprofil, das den Bedarf von Katzen besser abdeckt als viele pflanzliche Proteinquellen [3]. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Menge des enthaltenen Proteins. Ebenso wichtig sind biologische Wertigkeit, Verdaulichkeit und die tatsächliche Verfügbarkeit der Aminosäuren im Organismus [2,3]. Zwei Futtersorten können auf dem Etikett ähnliche Proteinwerte ausweisen, obwohl die ernährungsphysiologische Qualität deutlich unterschiedlich ist.
Für die Bewertung eines Katzenfutters reicht es deshalb nicht aus, nur auf einen möglichst hohen Fleischanteil zu achten. Erst die Kombination aus geeigneten tierischen Zutaten, ausgewogenem Aminosäurenprofil und guter Verdaulichkeit ermöglicht eine bedarfsgerechte Ernährung.
Was der angegebene Fleischanteil auf der Verpackung wirklich bedeutet
Ein hoher Fleischanteil auf der Verpackung wirkt für viele Katzenhalter wie ein klares Qualitätsmerkmal. Tatsächlich lässt sich daraus jedoch nicht automatisch ableiten, wie viel hochwertiges oder verwertbares Protein ein Futter tatsächlich liefert. Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen Frischfleischanteil, Trockenmasse und analytischen Bestandteilen.
Frischfleisch besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Wird beispielsweise „70 % Frischfleisch“ angegeben, klingt das zunächst nach sehr viel tierischer Substanz. Nach der Verarbeitung und dem Entzug von Feuchtigkeit bleibt jedoch deutlich weniger tatsächliche Trockenmasse übrig. Deshalb kann ein Futter mit niedrigerem Frischfleischanteil am Ende trotzdem mehr verwertbares Eiweiß enthalten, wenn konzentrierte tierische Proteinquellen eingesetzt werden.
Viele Hersteller werben auf der Vorderseite der Verpackung mit auffälligen Prozentzahlen oder Begriffen wie „reich an Fleisch“ oder „mit frischem Huhn“. Für eine sachliche Bewertung sind jedoch vor allem die analytischen Bestandteile relevant. Angaben zum Rohprotein, Fettgehalt und Feuchtigkeitsanteil ermöglichen einen deutlich besseren Vergleich verschiedener Futtersorten als reine Marketingaussagen.
Zusätzlich zeigen Untersuchungen, dass Deklarationen und tatsächliche Zusammensetzungen nicht immer vollständig übereinstimmen müssen [5]. Auch Qualitätsversprechen rund um „frische“ oder besonders natürliche Zutaten sollten kritisch eingeordnet werden, da Verarbeitung, Nährstoffprofil und Verdaulichkeit entscheidender sein können als einzelne Werbebegriffe [6].
Wer Katzenfutter sinnvoll vergleichen möchte, sollte deshalb nicht nur auf große Prozentzahlen achten. Erst die Kombination aus Zutatenliste, analytischen Bestandteilen und der Art der eingesetzten Proteinquellen erlaubt eine realistische Einschätzung der Futterqualität [5,7].
Frischfleisch, Fleischmehl und tierische Nebenerzeugnisse richtig einordnen
Bei der Bewertung von Katzenfutter konzentrieren sich viele Käufer fast ausschließlich auf den Frischfleischanteil. Dabei sagt die Bezeichnung allein noch wenig über die tatsächliche Nährstoffqualität aus. Unterschiedliche tierische Zutaten erfüllen unterschiedliche Funktionen und sollten deshalb differenziert betrachtet werden.
Frischfleisch enthält viel Wasser und wirkt auf dem Etikett oft besonders hochwertig. Während der Verarbeitung verliert es jedoch einen großen Teil seines Gewichts durch Feuchtigkeitsentzug. Fleischmehl dagegen wurde bereits getrocknet und besitzt deshalb eine deutlich höhere Nährstoffkonzentration. Dadurch kann ein Futter mit Fleischmehl trotz niedrigerer Prozentangaben mehr tierisches Protein liefern als ein Produkt mit hohem Frischfleischanteil.
Auch tierische Nebenerzeugnisse werden häufig pauschal negativ bewertet. Tatsächlich umfasst dieser Begriff jedoch nicht nur minderwertige Bestandteile, sondern auch nährstoffreiche Organe wie Herz, Leber oder Magen. Gerade Organe liefern wichtige Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, die dem natürlichen Beuteschema von Katzen nahekommen können.
Entscheidend ist außerdem die Qualität der Verarbeitung. Studien zeigen, dass Temperatur, Druck und Produktionsverfahren die Verdaulichkeit und Verfügbarkeit von Aminosäuren beeinflussen können [8]. Stark verarbeitete Proteinquellen können an biologischer Wertigkeit verlieren oder Unterschiede bei der Aufnahme bestimmter Aminosäuren zeigen [9,8,10]. Deshalb liefert die reine Zutatenbezeichnung noch keine vollständige Aussage über die tatsächliche Futterqualität.
Für Katzenhalter ist es daher sinnvoll, nicht einzelne Zutatenkategorien grundsätzlich zu verteufeln. Eine hochwertige Rezeptur erkennt man eher an einer transparenten Deklaration, gut verwertbaren tierischen Proteinquellen und einer ausgewogenen Zusammensetzung als an möglichst hohen Frischfleischwerten auf der Vorderseite der Verpackung.
Wie hoch sollte der Fleischanteil in gutem Katzenfutter sein?
Für Katzen ist ein hoher Anteil tierischer Zutaten grundsätzlich sinnvoll, da ihr Stoffwechsel auf die Nutzung tierischer Proteine spezialisiert ist [1,2]. Trotzdem lässt sich die Qualität eines Futters nicht allein an einer bestimmten Prozentzahl auf der Verpackung festmachen. Entscheidend ist vor allem, wie viel hochwertiges und gut verwertbares tierisches Protein tatsächlich enthalten ist.
Besonders bei Nassfutter wirken Fleischanteile oft sehr hoch. Das liegt vor allem am hohen Wassergehalt von Frischfleisch und der insgesamt hohen Feuchtigkeit des Produkts. Trockenfutter enthält deutlich weniger Wasser, weshalb die angegebenen Fleischprozente meist niedriger ausfallen. Ein direkter Vergleich der Prozentzahlen zwischen Nass- und Trockenfutter ist deshalb nur eingeschränkt sinnvoll.
Wichtiger als die reine Menge ist die Zusammensetzung der Proteinquellen. Hochwertige tierische Proteine liefern ein Aminosäurenprofil, das den Bedarf von Katzen besonders gut unterstützt [4,3]. Gleichzeitig spielen Verdaulichkeit und biologische Wertigkeit eine große Rolle. Ein Futter mit moderatem Fleischanteil kann ernährungsphysiologisch sinnvoller sein als ein Produkt mit sehr hohen Werbeangaben, aber minderwertigen oder schlecht verwertbaren Proteinquellen.
Katzenhalter sollten deshalb prüfen, ob tierische Zutaten klar benannt und mengenmäßig dominant sind. Begriffe wie „Huhn“, „Pute“ oder „Rind“ sind transparenter als ungenaue Sammelbezeichnungen. Zusätzlich helfen die analytischen Bestandteile dabei einzuschätzen, ob ein Futter ausreichend Protein und eine ausgewogene Zusammensetzung bietet.
In der Praxis gibt es daher keinen einzelnen Idealwert für den Fleischanteil. Viele hochwertige Nassfutter enthalten jedoch häufig mehr als 60 Prozent tierische Zutaten, während bei Trockenfutter aufgrund des geringeren Wassergehalts andere Maßstäbe gelten. Entscheidend ist die Kombination aus tierischer Proteinqualität, passendem Aminosäurenprofil und guter Verdaulichkeit [1,4,3].
Woran man minderwertiges Katzenfutter häufig erkennt
Minderwertiges Katzenfutter lässt sich oft nicht an einer einzelnen Zahl erkennen, sondern an der Kombination aus unklarer Deklaration, unausgewogener Rezeptur und stark vereinfachenden Werbeaussagen. Besonders kritisch sind Zutatenlisten mit sehr allgemeinen Sammelbegriffen. Wenn lediglich „tierische Nebenerzeugnisse“ angegeben werden, ohne die verwendeten Bestandteile genauer zu benennen, ist für Katzenhalter schwer nachvollziehbar, welche Proteinquellen tatsächlich enthalten sind. Hochwertige Hersteller deklarieren dagegen häufig genauer, etwa durch Angaben wie Herz, Leber oder Geflügelhälse.
Auch ein sehr hoher Anteil pflanzlicher Proteinquellen kann problematisch sein. Katzen sind auf tierische Aminosäuren spezialisiert, weshalb die biologische Wertigkeit der Proteine entscheidend ist. Studien zeigen Unterschiede in Verdaulichkeit und Nährstoffverwertung zwischen verschiedenen Proteinquellen.[9] Ein hoher Rohproteingehalt allein bedeutet deshalb nicht automatisch, dass das enthaltene Eiweiß optimal verwertbar ist.
Ein weiteres Warnsignal sind stark werbliche Aussagen auf der Verpackung. Begriffe wie „natürlich“, „frisch“ oder „Premium“ sind nicht automatisch ein Hinweis auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Laut einer systematischen Übersichtsarbeit werden solche Qualitätsversprechen im Heimtierfutter-Marketing häufig genutzt, obwohl die wissenschaftliche Beweislage für pauschale Gesundheitsvorteile begrenzt ist.[6] Entscheidend bleibt daher die tatsächliche Zusammensetzung des Futters.
Zusätzlich sollten Katzenhalter beachten, dass Deklarationen nicht immer vollständig mit den analysierten Inhaltswerten übereinstimmen. Untersuchungen kommerzieller Katzenfutter zeigten Abweichungen zwischen Verpackungsangaben und der tatsächlichen Zusammensetzung einzelner Produkte.[5] Auch die ernährungsphysiologische Eignung erfüllte nicht in jedem Fall die erwarteten Standards.[5,7]
Sinnvoll ist deshalb ein kritischer Blick auf die analytischen Bestandteile und die Zutatenliste. Tierische Zutaten sollten klar benannt und mengenmäßig dominierend sein. Gleichzeitig ist eine ausgewogene Versorgung mit Protein, essenziellen Aminosäuren, Fett, Mineralstoffen und Vitaminen wichtiger als einzelne Marketingbegriffe oder besonders hohe Fleischprozentangaben auf der Vorderseite der Verpackung.
So vergleichen Katzenhalter Futtersorten sinnvoll
Beim Vergleich verschiedener Futtersorten sollten Katzenhalter zuerst die Zutatenliste lesen und erst danach auf Werbeaussagen oder Fleischprozente achten. Wichtig ist, ob tierische Zutaten klar benannt werden, etwa als Huhn, Rind, Herz oder Leber. Stehen tierische Bestandteile an erster Stelle der Zutatenliste, spricht das meist für einen höheren Anteil tierischer Inhaltsstoffe im Produkt.
Anschließend lohnt sich ein Blick auf die analytischen Bestandteile. Besonders der Rohproteinwert sollte immer im Verhältnis zum Feuchtigkeitsgehalt betrachtet werden. Nassfutter enthält häufig 70 bis 80 Prozent Wasser, während Trockenfutter deutlich weniger Feuchtigkeit besitzt. Deshalb wirken die Proteinwerte von Trockenfutter auf den ersten Blick oft höher. Ein sinnvoller Vergleich gelingt nur auf Trockenmassebasis. Dafür wird der Rohproteinwert durch den Trockenmasseanteil des Futters geteilt und anschließend mit 100 multipliziert.
Beispielsweise kann ein Nassfutter mit 10 Prozent Rohprotein bei 75 Prozent Feuchtigkeit auf Trockenmassebasis einen ähnlich hohen oder sogar höheren Proteinanteil besitzen als ein Trockenfutter mit 30 Prozent Rohprotein. Ohne Umrechnung entstehen deshalb leicht Fehlinterpretationen.
Ebenso wichtig ist die Qualität der eingesetzten Proteinquellen. Katzen benötigen gut verfügbare tierische Aminosäuren für Stoffwechsel, Muskelaufbau und zahlreiche Körperfunktionen.[2,4] Studien zeigen, dass sich Proteinquellen deutlich in ihrer Verdaulichkeit und biologischen Wertigkeit unterscheiden können.[9,8] Auch Verarbeitungsschritte beeinflussen die Verfügbarkeit einzelner Aminosäuren.[8]
Zusätzlich zeigen neuere Untersuchungen Unterschiede in Verdauung und Bioverfügbarkeit verschiedener tierischer Proteine.[10] Nicht jede tierische Zutat liefert automatisch dieselbe ernährungsphysiologische Qualität. Entscheidend ist daher die Kombination aus hochwertiger Proteinquelle, ausgewogenem Aminosäureprofil und guter Verdaulichkeit.
Für einen praxisnahen Vergleich empfiehlt es sich deshalb, mehrere Kriterien gleichzeitig zu prüfen: klar deklarierte tierische Hauptzutaten, angemessene Rohproteinwerte auf Trockenmassebasis sowie nachvollziehbare analytische Angaben. So lässt sich Katzenfutter deutlich zuverlässiger bewerten als allein anhand großer Prozentzahlen auf der Verpackung.
Fazit
- Der Fleischanteil ist wichtig, aber nicht der einzige Qualitätsfaktor
Katzen sind auf tierische Proteine und bestimmte essenzielle Aminosäuren angewiesen. Ihr Stoffwechsel ist darauf spezialisiert, Nährstoffe überwiegend aus tierischen Quellen zu nutzen. Deshalb sollte Katzenfutter einen klaren Schwerpunkt auf hochwertige tierische Zutaten legen. Studien zur Ernährung von Katzen zeigen, dass insbesondere die Versorgung mit essenziellen Aminosäuren eng mit der Qualität und Verfügbarkeit tierischer Proteine verbunden ist.[1,2]
Ein hoher Fleischanteil auf der Verpackung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Futter hochwertig ist. Entscheidend ist, welche tierischen Rohstoffe tatsächlich verwendet werden, wie gut sie verdaulich sind und wie ausgewogen das gesamte Aminosäurenprofil ausfällt. Auch Verarbeitung und Zusammensetzung beeinflussen die Nährstoffqualität. Untersuchungen zeigen, dass sich unterschiedliche Proteinquellen deutlich in ihrer Verdaulichkeit und biologischen Wertigkeit unterscheiden können.[4,8]
Für Katzenhalter lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Deklaration. Sinnvoll sind klar benannte tierische Zutaten wie Huhn, Rind oder Lachs an den ersten Stellen der Zutatenliste. Gleichzeitig sollten analytische Bestandteile, Feuchtigkeitsgehalt und die Zusammensetzung auf Trockenmassebasis berücksichtigt werden. Reine Werbeaussagen wie „natürlich“, „frisch“ oder „Premium“ erlauben dagegen keine verlässliche Aussage über die tatsächliche ernährungsphysiologische Qualität eines Futters.[5,6]
Wer Katzenfutter sinnvoll vergleichen möchte, sollte daher nicht nur auf einzelne Prozentangaben achten. Erst die Kombination aus transparenter Deklaration, hochwertigem tierischem Protein, guter Verdaulichkeit und ausgewogener Nährstoffversorgung liefert eine realistische Einschätzung der Futterqualität.
Quellen
- E.A. Plantinga, G. Bosch, W.H. Hendriks. Estimation of the dietary nutrient profile of free-roaming feral cats: possible implications for nutrition of domestic cats. British Journal Of Nutrition. 2011. doi:10.1017/s0007114511002285
- Dongsheng Che, Pakama S Nyingwa, Khakhathi M Ralinala, Gwen M T Maswanganye, Guoyao Wu. Amino Acids in the Nutrition, Metabolism, and Health of Domestic Cats.. Advances in experimental medicine and biology. 2021. doi:10.1007/978-3-030-54462-1_11
- Sun M, Cuyper A, Dierenfeld ES, Janssens GPJ. Considerations on amino acid patterns in the natural felid diet: a review.. 2024. doi:10.3389/fvets.2024.1393890
- Peng Li, Guoyao Wu. Amino acid nutrition and metabolism in domestic cats and dogs. Journal of Animal Science and Biotechnology/Journal of animal science and biotechnology. 2023. doi:10.1186/s40104-022-00827-8
- EC Gosper, David Raubenheimer, Gabriel E. Machovsky‐Capuska, A. V. Chaves. Discrepancy between the composition of some commercial cat foods and their package labelling and suitability for meeting nutritional requirements. Australian Veterinary Journal. 2016. doi:10.1111/avj.12397
- Jobe MT, Downs KM. Systematic Review and Meta-Analysis of Quality Claims Associated with Fresh Pet Food: Evaluating Scientific Evidence for Additives, Ingredient Quality, and Effects of Processing in Pet Nutrition.. 2025. doi:10.3390/ani16010041
- Cho HW, Lee MY, Lee WD, Lee SY, Kim KH, So KM. Nutritional Evaluation of Commercial Dog and Cat Foods Based on Key Nutrient Requirements.. 2026. doi:10.3390/ani16060909
- L. D. de‐Oliveira, Mirelle Andréa de Carvalho Picinato, Iris Mayumi Kawauchi, Nilva Kazue Sakomura, Aulus Cavalieri Carciofí. Digestibility for dogs and cats of meat and bone meal processed at two different temperature and pressure levels*. Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition. 2011. doi:10.1111/j.1439-0396.2011.01232.x
- Masayuki Funaba, Chiho Matsumoto, Kunihiro Matsuki, et al. Comparison of corn gluten meal and meat meal as a protein source in dry foods formulated for cats. American Journal of Veterinary Research. 2002. doi:10.2460/ajvr.2002.63.1247
- Hengyan Wang, Songjun Wang, Huasong Bai, Tong Liu, Zhanzhong Z Wang. In vitro gastrointestinal simulation digestion, absorption and bioavailability of four animal-based proteins in canine and feline food.. Veterinary research communications. 2025. doi:10.1007/s11259-025-10886-7

Schreibe einen Kommentar